palatia Classic
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Festliches Eröffnungskonzert

Sommernachtsträume
Vom Barock bis Felix Mendelssohn Bartholdy

palatia Classic Ensembles -Barock -Brass -Vocal
Leitung: Prof. Leo Krämer (Dirigent und Cembalo)

Die Werke:
Felix Mendelssohn Bartholdy: Auszüge aus dem Sommernachtstraum
Psalm 100 „Jauchzet dem Herrn alle Welt“
Auszüge aus den Lieder "Im Freien zu singen"
Georg Friedrich Händel: Auszüge aus der Feuerwerksmusik
Wilhem Hertel: Trompetenkonzert
Georg Ph. Telemann: Triosonate a-moll
Allessandro Scarlatti: Kantate: Su le sponde del tebro
Antonio Vivaldi: Konzert für Piccoloflöte und Orchester

Sonntag, 16.08.2009

Weingut Reichsrat von Buhl (OpenAir) - 67146 Deidesheim

Zur Entstehung der "Sommernachtstraum" - Ouvertüre

Mendelssohn Aquarell
Der Sommernachtstraum
Noch sehe ich Felix mit erhitztem Antlitz bei mir eintreten, ein paar Mal das Zimmer durchschreiten und zu mir sprechen: „Du, ich habe eine famose Idee: ich will eine Ouvertüre zu „Sommernachtstraum“ schreiben! Was sagst du dazu?“- Ich sprach mich sehr wahr dafür aus.
Einige Tage später war er, der Glückliche, Freie, wieder da und brachte mir die Partitur, fertig bis zum zweiten Teile. Der Elfentanz mit einleitenden Akkorden war so, wie man ihn später kennengelernt hat. Dann – ja dann folgte eine Ouvertüre, munter, lieblich bewegt, durchaus erfreulich, durchaus lobenswürdig – nur den „Sommernachtstraum“ ward ich nicht gewahr. – Treuherzig, nach Freundespflicht, sprach ich ihm das unumwunden aus. – Er war betroffen, gereizt, ja verletzt, und lief ohne Lebewohl von dannen. Ich musste mir das wohl gefallen lassen und blieb einige Tage seinem Hause fern, da auch die Mutter und Fanny bei meinem letzten Besuche nach jener Unterredung mich kalt, fast feindselig empfangen hatten.
Nach wenigen Tagen trat der schlanke Diener des Hauses morgens bei mir ein und überreichte mir ein Couvert mit den Worten: „Ein Kompliment von Herrn Felix!“ – Als ich es öffnete fielen große Stücke durchrissenen Notenpapiers auf den Boden, dazu ein Zettel von Felix mit den Worten: „Du hast in allem recht! Aber nun komm und hilf!“ – Vielleicht hatte der sehr verständnisvolle, sinnige Vater den Ausschlag gegeben; vielleicht auch hatte der junge Brausekopf sich selber zurechtgefunden. Ich ließ es nicht an mir fehlen, eilte zu ihm und setzte ihm auseinander, dass eine solche Ouvertüre, wie mir scheine, das treue und vollständige Abbild des Dramas geben müsse, dem es als Prolog diene. – Mit Feuer und unbedingter Hingebung ging er an die Arbeit. Das Wandeln der zärtlichen Haare ward wenigstens im ersten Motiv (e-dis-d-cis) aus der ersten Arbeit hinübergerettet; alles Weitere neu geschaffen. Da half kein Sträuben! – „Es ist zu toll! zu viel!“, schrie er, als ich auch den Rüpeln und sogar Zettels inbrünstigem Eselsschrei ihre Stelle gewahrt wissen wollte.
Es geschah! Die Ouvertüre ward, wie man sie jetzt kennt. Mutter und Schwester waren versöhnt, da sie den Komponisten in höchster Erregung und Freudigkeit umhereilen sahen. Der Vater aber erklärte vor den zahlreichen Versammelten bei der ersten Aufführung in seinem Hause (im Herbst 1826): die Ouvertüre sei eigentlich mehr mein Werk als Felixens. Dies war, wie sich versteht, durchaus unbegründet, nur der Ausdruck seiner Befriedigung an meinem Verhalten, vielleicht auch eine Genugtuung für die frühere Abwendung der Frauen. Die erste Idee und die Ausführung gehörten Felix, die Beratung war einzig meine Pflicht und mein Anteil.

Adolf Bernhard Marx:
In seinen „Erinnerungen“, Berlin 1865. – Er war 1823 nach Berlin gekommen, und einer der intimsten Freunde Mendelssohns geworden.

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Stephan Kirsch


Posaune
 

 

 



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Posaune
 

 

 



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Beginn: 17 Uhr / Einlass 15 Uhr (kulinarisches Programm im Garten des Weingutes)

Eintrittskarten
ab 19,50 Euro  bis 26,50 Euro   zur Kartenbestellung

Mit freundlicher Unterstützung von:
 

Weingut Reichsrat von Buhl

 

Das Weingut Reichsrat von Buhl ist seit über 150 Jahren im Familienbesitz und zählt ebenso lange zum Kreis der renommiertesten Weingüter Deutschlands. Gegründet im Jahr 1849 avancierte das Weingut schon früh zu einem der besten Weingüter Deutschlands und trug maßgeblich zum Ruhm .....

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