
Er ist Preisträger mehrerer internationaler Orgelwettbewerbe – wie z.B. auch diese:
1965 Mendelssohn Bartholdy Preisträger, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin
1970 Preisträger des Orgelwettbewerbs, Aosta-Italien
1967 Preisträger Flandern Festival, Brügge
1969 übernahm er in Schwalbach-Hülzweiler die Nachfolge von Professor Robert Leonardy auf und entwickelte den „Philharmonischen Chor an der Saar“ zu einem erfolgreichen Oratorienchor. Seine zyklischen Aufführungen des Orgelwerks von Bach, der großen Messian-Zyklen sowie aller Bruckner-Sinfonien führten ihn auf das internationale Festspielparkett.
1971 nahm er mit 27 Jahren das Amt des Domorganisten im Dienste des Domkapitels von Speyer auf und wurde 1990 Domkapellmeister im Dom zu Speyer. Neben seiner Tätigkeit als Domkapellmeister des "Speyerer Domchores" leitete er auch als Dirigent die eigenständigen Ensembles: "Philharmonischer Chor an der Saar", "Chor der Saarländischen Bachgesellschaft" sowie auch das Kammerorchester "Saarland Sinfonietta Saarbrücken". 1992 - 1994 war er parallel zu seinem Wirken in Speyer der Chefdirigent der Estnischen Philharmonie Tallinn.
Seit 1995 bis heute ist er "Exclusiv Principal Conductor" der Philharmonie Minsk und ständiger Gastdirigent bei den St. Petersburger Philharmonikern und derzeit Chefdirigent des dortigen Kammerorchesters. Seit einigen Jahren ist er Leiter des Kammerorchesters der Philharmonie Samara (Russland). 1998 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Er unterrichtete an den Musikhochschulen Saarbrücken und Mannheim. Seit Jahren ist er ebenso als Dozent und Dirigent für das Orquesta Sinfónica Nacional von Mexico-City für Aufführungen im Palacio des Bellas Artes tätig sowie auch eingeladen für Einzelkonzerte als gefragter Kirchenorganist bei Internationalen Klassikfestivals – wie beispielsweise in Chicago, Tokio und San Sebastian.
Mit der Ernennung zum Domkapellmeister zu Speyer begründete und initiierte Leo Kraemer als künstlerischer Leiter die "Internationalen Musiktage Dom zu Speyer". Hiermit legte er den Grundstein zu einem soliden Fundament für seine kulturelle und künstlerische Schaffenskraft, die ihn ganze 38 Jahre mit der Dommusik von Speyer verbunden hat.
Am 1. März 2009 gab er sein Abschlusskonzert mit den saarländischen Chören, der Saarland Sinfonietta, dem „Speyrer Domchor“ sowie einigen Orchestermitgliedern der St. Petersburger Philharmonie. Auf seinen Wunsch kamen Teile der großen f-Moll Messe von Anton Bruckner zur Aufführung – sowie ein eigenes Werk, die Vertonung des Hymnus „Lauda Sion“. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen dokumentieren Leo Kraemers künstlerisches Leben als Organist und Dirigent, so wie er auch Jurymitglied bei mehreren Internationalen Orgelmusik-Wettbewerben ist.
Weltweite Konzertreisen führen ihn in internationale Spielstätten: Karzan Philharmonie, St. Petersburg Philharmonie, Samara Philharmonie, Moskau Tschaikowsky Saal oder Bolschoi Saal des Konservatoriums, Mannheim Rosengarten, Berlin Philharmonie, London Royal FestivalHall, Oslo Konzerthalle, Mexico City Palacio Bellas Artes, Tokio NHK-Hall und viele andere....
Professor Leo Kraemer ist weiterhin weltweit engagiert als Organist und Dirigent. Sein kommendes Projekt entsteht im Herzen seiner Wahlheimat, der Pfalz, als künstlerischer Leiter des palatia Classic Festivals, dass er im Jahr 2009 mit begründet hat.
Künstlerische Schwerpunkte: Historische Aufführungspraxis (Bach etc.), Wiener Klassik, Die Werke von Mendelssohn, Schubert, Bruckner, Brahms, Mahler, Reger, Hindemith, Messiaen
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